Wärmepumpe und Photovoltaik sind in Oldenburg ein starkes Team: Wir koppeln effiziente Heiztechnik mit verlässlichem Solarstrom, erhöhen den Eigenverbrauch und senken Betriebskosten und CO₂-Emissionen. In unserem norddeutschen Klima mit moderaten Wintern arbeiten Luft-Wasser-Wärmepumpen effizient, während Photovoltaik je nach Dachausrichtung in Oldenburg realistisch rund 950–1.050 kWh pro kWp erwirtschaftet. Aus dieser Kombination bauen wir zukunftssichere Gesamtsysteme – technisch sauber geplant, sorgfältig installiert und zuverlässig betreut.
Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik in Oldenburg: Unser Praxisblick
Wir dimensionieren Photovoltaik und Wärmepumpe gemeinsam, damit der erzeugte Solarstrom die wesentlichen Verbraucher im Haus – Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom – möglichst gut abdeckt. Damit reduzieren wir Netzbezug, dämpfen Preisschwankungen am Strommarkt und erreichen planbare Heizkosten über die Lebensdauer der Anlage.
Als benmark Gebäudetechnik GmbH planen, installieren und warten wir moderne Wärmepumpen- und Klimasysteme in Oldenburg und Umgebung. Mit fachgerechter Beratung, präziser Ausführung und transparentem Service sorgen wir für nachhaltigen Komfort in Ihrem Zuhause – vom ersten Konzept bis zur Wartung.
Erträge und Einsatz im Jahresverlauf
Wir nutzen die PV-Erträge gezielt dort, wo sie den größten Vorteil bringen: tagsüber für Warmwasserbereitung und bei sonnigen Wintertagen zur Heizungsunterstützung. In den Sommermonaten decken wir den Warmwasserbedarf überwiegend mit Solarstrom, während in der Übergangszeit smarte Steuerung und Speicher den Eigenverbrauch verbessern. Im Winter helfen effiziente Wärmepumpeneinstellungen (z. B. niedrige Vorlauftemperaturen) dabei, die Jahresarbeitszahl zu stabilisieren.
Wie wir den Eigenverbrauch gezielt steigern
- Passende Systemgröße: PV-Anlage auf Dachfläche und Lastprofil (Haushalt + Wärmepumpe) abstimmen, nicht nur die Maximalleistung ausreizen.
- SG-ready und Steuerung: Wärmepumpe lastvariabel fahren, Warmwasserbereitung in Sonnenstunden legen, Heizkurve clever einstellen.
- Thermischer Speicher: Größerer Warmwasserspeicher als Solarstrom-Puffer, optional Heizpufferspeicher.
- Batteriespeicher: Für Abend-/Morgenstunden, wenn die Wärmepumpe anläuft. Größe am Tagesverbrauch festmachen.
- Gebäudeseitig: Niedrige Vorlauftemperaturen durch Flächenheizung, hydraulischer Abgleich, gute Dämmung – das erhöht die Jahresarbeitszahl.
Beispiel aus der Praxis in Oldenburg
Ein 140 m² Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung, Wärmepumpe (JAZ ~4) und 10 kWp Photovoltaik erzielt typischerweise 30–40 % Eigenverbrauch ohne Speicher. Mit 7–10 kWh Batteriespeicher und zeitversetzter Warmwasserbereitung lassen sich 50–60 % erreichen. Das reduziert den Netzbezug und stabilisiert die Heizkosten – besonders in den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst.
Dimensionierung und Auslegung: So planen wir das System
Die optimale Größe ergibt sich aus Heizlast, Warmwasserbedarf, Dachgeometrie, Verschattung und dem typischen Tagesprofil. Wir betrachten immer das Gesamtsystem, nicht isolierte Komponenten. So stellen wir sicher, dass Wechselrichter, PV-Stränge, Wärmepumpe, Speicher und Steuerung perfekt zusammenspielen.
Photovoltaik richtig dimensionieren
In Oldenburg arbeiten Ost-/West-Dächer oft sehr gut, weil sie die Erzeugung über den Tag strecken und so den Eigenverbrauch erhöhen. Südausrichtung maximiert die Jahresproduktion; bei flachen Dächern nutzen wir angepasste Aufständerungen. Wir prüfen Verschattungen (z. B. Kamine, Gauben, Bäume), wählen geeignete Modul- und Wechselrichter-Konzepte (String vs. Optimierer) und planen die Strings dreiphasig für gleichmäßige Lastverteilung. Ziel: hohe spezifische Erträge und stabile Leistung im Tagesverlauf.
Praxisrichtwerte
In vielen Einfamilienhäusern liegen wir zwischen 8–12 kWp. Bei größerem Wärmebedarf, E-Mobilität oder Homeoffice kann eine höhere PV-Leistung sinnvoll sein, sofern Dachfläche und Netzanschluss es zulassen.
Wärmepumpenleistung und Vorlauftemperatur
Wir wählen die Wärmepumpenleistung nach der normativen Heizlast und dem gewünschten Betriebsverhalten (monovalent oder mit elektrischem Heizstab als Spitzenlast). Wichtig ist eine niedrige Vorlauftemperatur: Flächenheizungen, größere Heizflächen und ein sauberer hydraulischer Abgleich ermöglichen Vorläufe von 30–40 °C, was die Effizienz spürbar erhöht. Wir setzen auf Geräte mit SG-ready-Schnittstelle, damit Überschüsse aus der PV-Anlage intelligent genutzt werden können.
Monoblock oder Split?
Beide Bauarten sind möglich. Wir entscheiden nach Aufstellort, Schallschutzanforderungen und Leitungswegen. In verdichteten Oldenburger Wohnlagen achten wir besonders auf Schwingungsentkopplung und strömungsoptimierte Aufstellung.
Speicher sinnvoll auswählen
Thermische Speicher nutzen wir als günstigen Puffer: größer dimensioniertes Warmwasser (z. B. 300–500 l) speichert Solarenergie für Abend und Morgen. Elektrochemische Batteriespeicher (typisch 5–10 kWh) erhöhen Autarkie, sind aber wirtschaftlich vom Lastprofil abhängig. Wir dimensionieren den Speicher am realen Tagesverbrauch und der nächtlichen Grundlast; unnötig große Speicher vermeiden wir zugunsten eines besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Intelligente Steuerung und Betriebsstrategie
Die Steuerung ist der Schlüssel zum Eigenverbrauch. Wir schichten Warmwasser in die Sonnenstunden, verschieben Wasch-/Spülzyklen und passen die Heizkurve an. Eine dynamische Leistungsbegrenzung am Wechselrichter, die Wärmepumpenfreigabe über PV-Überschuss und die Einbindung eines Energiemanagements (z. B. über den Wechselrichter oder ein Smart-Home-System) sorgt für hohe Effizienz und Komfort. Bei Tarifen mit zeitvariablen Preisen nutzen wir günstige Zeitfenster zusätzlich zur Solarproduktion.
Planung und Umsetzung mit uns
Wir prüfen Dach, Ausrichtung, Verschattung und die Heizlast des Gebäudes. Anschließend dimensionieren wir Wärmepumpe, Photovoltaik und Speicher als abgestimmtes System. Die Montage, Inbetriebnahme, Einbindung in die Gebäudeleittechnik sowie die Wartung kommen bei uns aus einer Hand – regional, termintreu und transparent. Auf Wunsch integrieren wir bestehende Heizflächen, optimieren die Hydraulik und binden weitere Verbraucher wie Wallboxen in das Energiemanagement ein.
Netz und Anmeldung
Wir begleiten die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber (in Oldenburg häufig EWE NETZ), berücksichtigen Zählerkonzepte (z. B. Zweirichtungszähler) und melden die Anlage im Marktstammdatenregister. So läuft der Prozess reibungslos und regelkonform.
Förderung und Formalitäten in Niedersachsen
Für Wärmepumpen greifen die BEG-Förderprogramme, abhängig von Gebäudestatus, Effizienz und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Photovoltaik profitiert von der Einspeisevergütung nach EEG. Wir prüfen die im Einzelfall passenden Förderwege, unterstützen bei Anträgen und sorgen für eine korrekte technische Umsetzung der förderrelevanten Anforderungen. Damit sichern wir Ihnen nicht nur niedrige Betriebskosten, sondern auch attraktive Investitionszuschüsse, sofern verfügbar.
Was wir im Förderprozess übernehmen
Wir stellen die erforderlichen technischen Nachweise bereit, unterstützen bei der Fristenplanung, koordinieren ggf. Sachverständigenleistungen und stimmen die Unterlagen mit dem Energieversorger ab. So vermeiden wir Verzögerungen und unnötige Schleifen.
FAQ
Welche Systemgröße ist sinnvoll?
Wir richten die Systemgröße an Heizlast, Dachfläche und Verbrauch aus. Häufig liegen wir zwischen 8–12 kWp PV und einer Wärmepumpe mit 6–10 kW, abhängig vom Gebäude, der Dämmqualität und den Heizflächen. Bei erhöhtem Verbrauch (z. B. Homeoffice, E-Mobilität) planen wir entsprechend größer.
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ja, wenn viel abendlicher Verbrauch anfällt oder die Wärmepumpe nachts läuft. Typische Größen sind 5–10 kWh. Wir berechnen die Wirtschaftlichkeit anhand Ihres Profils, berücksichtigen Zyklenzahl, Eigenverbrauchsquote und mögliche Tarifmodelle. Thermische Speicher sehen wir dabei als kostengünstige Ergänzung.
Funktioniert die Wärmepumpe im Altbau?
Oft ja. Entscheidend sind Vorlauftemperatur, Dämmung und Heizflächen. Mit Sanierungsmaßnahmen wie hydraulischem Abgleich, größeren Heizkörpern oder Flächenheizung und einem stimmigen Hydraulik-Konzept erreichen wir gute Effizienz und komfortable Wärmeversorgung.
Wie laut ist die Außeneinheit?
Moderne Geräte sind sehr leise. Durch einen geeigneten Aufstellort, Schwingungsentkopplung, strömungsoptimierte Luftführung und optionalen Schallschutz planen wir nachbarfreundlich – wichtig in verdichteten Oldenburger Wohnlagen. Wir berücksichtigen die lokalen