Wer in Oldenburg auf Wärmepumpe umstellt, möchte Sicherheit: Passt die Technik zum Haus, rechnet sie sich, und wer übernimmt Verantwortung? Wir begleiten Eigentümerinnen und Eigentümer in Eversten, Kreyenbrück, Donnerschwee und umzu täglich durch diesen Prozess – fachlich sauber, lokal verankert und mit klarem Blick auf Wirtschaftlichkeit, Komfort und leisen Betrieb. Von der ersten Bestandsaufnahme über die Heizlastberechnung bis zur Inbetriebnahme und Wartung erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand.
Warum die Wahl des richtigen Installateurs zählt
Oldenburg hat eigene Rahmenbedingungen: Netzbetreiber-Vorgaben (z. B. EWE Netz), Schallschutz nach TA Lärm in verdichteten Quartieren sowie Grundwasser- und Bohrauflagen in Niedersachsen. Wir kennen die Behördenwege, die Förderkulisse und typische Gebäudestrukturen vom Klinker-Altbau bis zum KfW-Neubau – und planen so, dass Wärmepumpe, Dämmung, Hydraulik und Heizflächen zusammen harmonieren. Das Ergebnis sind realistische Vorlauftemperaturen, ein ruhiger Betrieb und eine Jahresarbeitszahl, die nicht nur auf dem Papier überzeugt.
10 Fragen, die Sie vor der Beauftragung klären sollten
1) Erfolgt eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831?
Ohne normgerechte Heizlastberechnung drohen Fehldimensionierungen, unnötige Kosten und ineffizienter Betrieb. Wir ermitteln Raum für Raum die erforderlichen Leistungen, prüfen Gebäudedämmung und Lüftungsverluste und leiten daraus Vorlauftemperaturen, Heizflächengrößen und Regelstrategie ab. Diese Berechnung ist Grundlage für Förderung, Auslegung und Netzbetreiber-Unterlagen.
2) Welche Jahresarbeitszahl (JAZ) ist im Bestand realistisch?
Prospektwerte helfen wenig, wenn das Haus höhere Vorlauftemperaturen braucht. Wir prognostizieren die JAZ für Ihr konkrete Gebäude auf Basis von Heizlast, Vorlauf/Rücklauf, Wärmequelle und Hydraulik. Typische Spannbreiten in Oldenburger Bestandsgebäuden liegen – je nach Sanierungsstand – häufig zwischen 3,0 und 4,5. Wir belegen Annahmen transparent und bieten auf Wunsch Monitoring nach Inbetriebnahme.
3) Luft-, Erdreich- oder Grundwasser-Wärmepumpe?
Die Wärmequelle entscheidet über Effizienz, Genehmigungen und Budget. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind schnell verfügbar und flexibel, Erdsonden (Sole) punkten mit konstanter Quelle und leiser Außenwirkung, Grundwasser-Systeme erreichen sehr hohe JAZ, benötigen aber hydrologische Eignung und Genehmigung. Wir prüfen Grundstück, Bodenaufbau, Abstände, mögliche Bohrmeter und behördliche Auflagen in Niedersachsen.
4) Wie wird der Aufstellort schalloptimiert?
Wir planen nach TA Lärm und schauen auf Nachbarschaft, Abstände, Körperschallentkopplung, Schallschutzmatten und Luftführung. Nachtbetrieb, Drehzahlbegrenzungen und geeignete Gerätewahl sind Teil des Konzepts. So bleibt die Anlage im dichten Quartier leise – auch bei Abtauvorgängen und tiefen Temperaturen.
5) Passen Heizkörper und Vorlauftemperaturen?
Die beste Wärmepumpe arbeitet ineffizient, wenn Heizflächen zu klein sind. Wir führen einen hydraulischen Abgleich durch, dimensionieren Heizkörper größer oder ergänzen Flächenheizungen (z. B. FBH) dort, wo es den größten Effekt bringt. Ziel ist eine niedrige, stabile Vorlauftemperatur und gleichmäßige Raumwärme ohne Taktbetrieb.
6) Wie nutzen wir Förderungen (BAFA/KfW) optimal?
Förderquoten und Fristen ändern sich. Wir prüfen Anspruchsvoraussetzungen, berücksichtigen Zusatzboni (z. B. für den Austausch alter Heizungen oder iSFP-Bonus) und bereiten die Antragsunterlagen rechtzeitig vor. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Zuerst Förderung beantragen, dann beauftragen – wir achten auf frist- und förderkonformen Ablauf.
7) PV-Anbindung und Wärmepumpentarif – was ist sinnvoll?
Mit Photovoltaik steigern Sie den Eigenverbrauch und senken Betriebskosten. Wir integrieren SG-Ready, binden Stromspeicher ein, planen Lastmanagement und berücksichtigen EVU-Sperrzeiten. Zusätzlich vergleichen wir Wärmepumpentarife und klären die Anforderungen von EWE Netz, damit Zähler- und Messkonzepte sauber umgesetzt werden.
8) Wie sieht der Zeitplan aus – von Bestellung bis Inbetriebnahme?
Transparenz ist entscheidend: Materialverfügbarkeit, Lieferzeiten, Elektriker-Termine, Schornsteinfeger-Abnahme und ggf. Bohrgenehmigungen (Sole/Grundwasser) beeinflussen den Projektstart. Wir erstellen einen realistischen Ablaufplan, koordinieren Gewerke und sichern Puffer für Unwägbarkeiten – damit Sie verlässlich umstellen können.
9) Wer übernimmt Wartung und Service – auch langfristig?
Wärmepumpen profitieren von fachgerechter Wartung und Fernüberwachung. Wir geben klare Reaktionszeiten, halten wichtige Ersatzteile vor, bieten Wartungsverträge und sorgen für dokumentierte Parametrierung. Garantien, Updates und Monitoring sichern Effizienz und Betriebssicherheit über die gesamte Lebensdauer.
10) Welche Gesamtkosten über 15 Jahre sind realistisch?
Wir betrachten Total Cost of Ownership: Invest, Elektroarbeiten, Schallschutz, ggf. Bohrungen, Stromkosten (mit Tarif- und PV-Szenarien), Wartung und mögliche Modernisierungen. Durch diese Vollkostenbetrachtung vergleichen wir transparent mit Gas- oder Ölsystemen – inklusive CO₂-Kosten und Preisprojektionen – und zeigen, wie sich die Wärmepumpe in Oldenburg rechnet.
Warum benmark Gebäudetechnik GmbH
Wir planen, installieren und warten moderne Wärmepumpen- und Klimasysteme für Wohn- und Geschäftsgebäude in Oldenburg und Umgebung. Mit fachgerechter Beratung, präziser Ausführung und zuverlässigem Service sorgen wir für ein energieeffizientes Raumklima und nachhaltigen Komfort in Ihrem Zuhause. Regional, planungssicher und mit einem Team, das auch nach der Inbetriebnahme erreichbar bleibt – telefonisch, vor Ort und per Fernsupport.
Planungsqualität, die sich auszahlt
Wir verbinden datenbasierte Heizlast, Gebäudediagnose und praxiserprobte Hydraulik. Das reduziert Risiken, verhindert Überdimensionierung und schafft die Basis für niedrige Vorlauftemperaturen und hohe Effizienz.
Saubere Ausführung und dokumentierte Übergabe
Von der Leitungsführung über den Schallschutz bis zur Elektroinstallation arbeiten wir gewerkeübergreifend. Sie erhalten eine vollständige Dokumentation inklusive Hydraulikschema, Parametrierung, Einweisung und Wartungsplan.
Regionaler Service und schneller Support
Kurze Wege in Oldenburg und Umland bedeuten kurze Reaktionszeiten. Wir betreuen Anlagen proaktiv, spielen Updates ein, werten Betriebsdaten aus und optimieren bei Bedarf nach. So bleibt Ihre Wärmepumpe effizient – Sommer wie Winter.
Transparente Kosten und Förderkompetenz
Wir kalkulieren klar, hinterlegen Annahmen und integrieren Förderungen von BAFA/KfW förderkonform. Auf Wunsch erhalten Sie Varianten mit Luft-, Erdreich- oder Grundwasser-Wärmepumpe – jeweils mit TCO und JAZ-Prognose.
FAQ
Wie lange dauert die Installation?
Im Bestand meist 3–7 Werktage für Luft-Wasser-Systeme. Bei Erdsonden kommt die Bohrung hinzu; je nach Terminen der Bohrfirma und Genehmigung rechnen wir insgesamt mit rund 2–3 Wochen bis zur Inbetriebnahme. Wir stimmen den Ablauf mit Elektriker, Schornsteinfeger und Netzbetreiber ab.
Gibt es Förderungen in Oldenburg?
Ja, primär über die Bundesförderung (BAFA/KfW). Wir prüfen Quoten, Bonus-Möglichkeiten (z. B. Heizungs-Tauschbonus, iSFP-Bonus) und übernehmen die Antragsschritte inkl. technischer Nachweise. Kommunale Ergänzungen beobachten wir fortlaufend und berücksichtigen sie in der Planung.
Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?
Häufig ja – wenn Heizlast, Dämmung und Vorlauftemperaturen zueinander passen. Wir analysieren die Gebäudesubstanz, empfehlen ggf. größere Heizkörper oder Teilflächen-FBH und setzen auf präzisen hydraulischen Abgleich. So erreichen wir stabile Vorläufe und eine wirtschaftliche JAZ auch im Bestand.
Müssen wir einen Pufferspeicher einbauen?
Es kommt auf Hydraulik, Taktung und Abtauvorgänge an. Wir dimensionieren Speicher bedarfsgerecht, um Effizienz, Komfort und Geräteschutz zu sichern. Ziel ist ein ruhiger, moduliert laufender Betrieb ohne unnötige Start-Stopp-Zyklen.
Laden Sie hier das PDF Datei herunter:PDF-Download