Wer in Oldenburg eine Wärmepumpe plant, steht vor einer zentralen Entscheidung: Monoblock oder Split? Beide Systeme können in unserem norddeutschen Klima sehr effizient arbeiten, vorausgesetzt, sie werden passend zum Gebäude, Grundstück und Nutzerverhalten geplant. Wir von der benmark Gebäudetechnik GmbH begleiten Altbau- und Neubauprojekte in Oldenburg und Umgebung von der ersten Beratung über die präzise Auslegung bis zur fachgerechten Installation und Wartung – leise, effizient und langlebig.
Monoblock vs. Split-Wärmepumpe: Welches System passt zu Ihrem Haus in Oldenburg?
Altbau in Eversten, Reihenhaus in Kreyenbrück oder Neubau im Umland: Die Wahl zwischen Monoblock und Split hängt von Aufstellort, Leitungswegen, Schallschutz, Förderzielen und Bauphysik ab. In windoffenen Lagen und bei dichter Bebauung achten wir besonders auf Schallschutz, Frostsicherheit und die Einhaltung von Abständen. Im Neubau spielt die Kombination aus Fußbodenheizung, niedrigen Vorlauftemperaturen und Photovoltaik häufig die Hauptrolle; im Altbau sind bestehende Heizflächen und die maximal mögliche Vorlauftemperatur entscheidend.
Was unterscheidet Monoblock und Split?
Bei der Monoblock-Wärmepumpe sitzt die gesamte Kälte- und Regeltechnik im Außengerät; ins Haus führen wasserführende Leitungen (Heizungswasser, oft mit Frostschutz). Das vereinfacht die Installation, da keine Kältemittelleitungen im Gebäude verlegt werden. Split-Anlagen teilen sich in ein Außen- und ein Innengerät; verbunden werden beide über Kältemittelleitungen. Das eröffnet große Flexibilität bei Leitungswegen und Aufstellorten, verlangt aber F-Gas-Fachkunde und je nach Füllmenge regelmäßige Dichtheitsprüfungen.
Installation und Genehmigung
Monoblock-Systeme lassen sich meist schneller einbauen, weil wir im Gebäude nur hydraulische Anschlüsse benötigen. Split-Systeme punkten, wenn lange Distanzen überbrückt oder Dachaufstellungen umgesetzt werden. In Oldenburg genügt in der Regel eine formlose Anzeige; entscheidend sind Abstände, Schallemissionen und die Einhaltung lokaler Vorgaben. Wir prüfen das im Vorfeld und stimmen die Aufstellung mit Ihnen ab.
Schallschutz und Aufstellort
Wir setzen auf ruhige Geräte, entkoppelte Fundamente, Schwingungsdämpfer und durchdachte Luftführung. In dicht bebauten Quartieren erreichen wir die Vorgaben an der Grundstücksgrenze durch geeignete Ausrichtung, Lärmschutz-Elemente und Betriebsmodi (z. B. Nachtabsenkung). Schon kleine Anpassungen am Standort – etwa ein versetzter Luftausblas – können die Immissionen spürbar senken.
Wann bevorzugen wir Monoblock?
- Wenn ein geeigneter Außenstellplatz (Garten, Hof, Carport) vorhanden ist.
- Wenn eine schnelle, kältemittelfreie Installation gewünscht ist.
- Bei Sanierungen, in denen wir wasserführende Leitungen gut gedämmt und frostsicher verlegen können.
- Wenn einfache Wartung und ein in sich geschlossenes System Priorität haben.
Wichtig sind frostsichere Außenleitungen: hochwertige Dämmung, kurze Wege und bei Bedarf eine Begleitheizung. In windoffenen Lagen Oldenburgs ergänzen wir Witterungsschutz (z. B. gegen direkte Schlagregen- oder Schneeeinträge), ohne die Luftführung zu behindern.
Vorteile im Altbau
Im Altbau profitieren Monoblocks davon, dass keine Kältemittelarbeiten im Haus anfallen. Bei moderaten Vorlauftemperaturen (idealerweise ≤ 55 °C) und gut eingestellter Hydraulik erreichen wir hohe Effizienz. Wo nötig, empfehlen wir größere Heizkörper, Gebläsekonvektoren oder eine Teilsanierung (z. B. Dämmmaßnahmen) zur Senkung der Vorlauftemperaturen.
Vorteile im Neubau
Im Neubau sind Monoblock-Systeme oft erste Wahl: kurze, gut planbare Leitungswege, niedrige Vorlauftemperaturen durch Flächenheizung und eine einfache Integration in das Haustechnik-Konzept mit Lüftung, PV und Speicher. Das Ergebnis sind sehr gute Jahresarbeitszahlen und niedrige Betriebskosten.
Wann empfehlen wir Split?
- Wenn die Außeneinheit weit vom Heizraum entfernt oder auf dem Dach platziert werden soll.
- Bei engen Reihenhausgrundstücken mit Bedarf an besonders kompakten Außengeräten.
- Wenn besonders leise Innenräume gewünscht sind und die Inneneinheit zentral im HWR sitzt.
- Für komplexere Systeme (z. B. Mehrfamilienhäuser), in denen lange Leitungswege effizient über Kältemittel gelöst werden.
Split-Systeme benötigen F-Gas-Fachkunde – die bringen wir mit. Wir planen Inbetriebnahme, Wartung und ggf. Dichtheitsprüfungen bedarfsgerecht, sodass Betriebssicherheit und Effizienz langfristig gesichert sind.
Einsatz in Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern
Gerade bei dichter Bebauung oder Höhenstaffelung (z. B. Dachaufstellung) spielt Split seine Stärken aus: flexible Leitungsführung, geringe Außengerätegrößen und gute Integration in vorhandene Technikräume. Das hilft, Abstände zu Nachbargrundstücken und Schallschutzziele zuverlässig einzuhalten.
Anforderungen an den Fachbetrieb
Planung und Ausführung umfassen Leitungsdimensionierung, Kältemittelmanagement, Evakuierung, Dichtheitsprüfung und Dokumentation. Wir setzen auf fachgerechte Verlegung, geprüfte Komponenten und saubere Inbetriebnahme, um Effizienzverluste und Störungen zu vermeiden.
Schall, Effizienz und Förderung in Oldenburg
Lärmarmut und Effizienz sind für das Wohnen in Oldenburg zentrale Kriterien. Wir wählen leise Geräte, planen Schwingungsentkopplung und testen Betriebsmodi. In der Effizienz zählen eine hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) und eine stimmige Hydraulik. Beides erreichen wir durch präzise Heizlastberechnung, passende Wärmepumpenleistung, niedrige Vorlauftemperaturen und smarte Regelung – gern in Verbindung mit Photovoltaik und dynamischen Stromtarifen.
Hydraulik und Regelung
Ob Monoblock oder Split: Der hydraulische Abgleich, die saubere Trennung von Heizkreisen, richtig dimensionierte Speicher (falls erforderlich) und die Abstimmung von Heizkurve und Raumregelung sind entscheidend. Wir nutzen witterungsgeführte Regelungen, PV-Überschuss-Logiken und Sperrzeiten-Management, um Komfort und Effizienz zusammenzubringen.
Förderung und Formalien
Wir beziehen Fördermöglichkeiten (z. B. BEG) sowie die Vorgaben der Stadt Oldenburg in die Planung ein und unterstützen bei der Dokumentation. So wird die Maßnahme nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich optimal aufgestellt.
Kosten und Wartung
- Monoblock: oft etwas günstiger in der Installation, weniger kältemittelrelevante Wartung.
- Split: etwas höhere Installationskosten, dafür flexible Leitungsführung und kompakte Außeneinheit.
Unabhängig vom System verlängern regelmäßige Checks, Filterpflege und eine saubere Hydraulik die Lebensdauer. Wir empfehlen jährliche Inspektionen und bei Split-Anlagen die vorgeschriebenen Dichtheitsprüfungen abhängig von Kältemittelmenge und Gesetzeslage.
Wartungsumfang
Typische Arbeiten umfassen Sichtprüfung, Funktionscheck, Reinigung von Wärmetauschern, Kontrolle von Sicherheitsventilen, Nachstellen der Heizkurve, Prüfung der Kondensatableitung sowie die Überprüfung von Dämmung und Befestigungen im Außenbereich. Bei Split-Anlagen kommt die Kältemitteldokumentation hinzu.
Lebensdauer und Betriebskosten
Moderne Wärmepumpen erreichen bei fachgerechter Auslegung und Wartung eine lange Lebensdauer. Die Betriebskosten sinken, wenn Vorlauftemperaturen niedrig, Volumenströme korrekt und die Regelung auf das Gebäude abgestimmt sind. Die Kombination mit PV stabilisiert die Stromkosten zusätzlich.
So arbeiten wir
Wir, die benmark Gebäudetechnik GmbH, planen, installieren und warten moderne Wärmepumpen- und Klimasysteme in Oldenburg und Umgebung. Mit fachgerechter Beratung, präziser Ausführung und zuverlässigem Service sorgen wir für ein energieeffizientes Raumklima und nachhaltigen Komfort in Ihrem Zuhause – vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienobjekt.
Unser Prozess in Kürze
- Vor-Ort-Termin mit Bestandsaufnahme (Gebäude, Heizflächen, Aufstellorte, Schallumfeld).
- Heizlastberechnung und Auslegung von Wärmepumpe, Hydraulik und Regelung.
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