Wärmepumpenvergleich für Oldenburger Häuser Baujahre 1950–2000
Oldenburger Bestandsgebäude zwischen 1950 und 2000 sind so unterschiedlich wie das Wetter an der Küste. Als benmark Gebäudetechnik GmbH planen, installieren und warten wir Wärmepumpen- und Klimasysteme, die zu Ihrem Haus, Ihrem Baujahr und Ihrem Heizsystem passen – für effiziente, leise und langlebige Wärme im Nordwesten.
Oldenburgs Klima ist feucht-mild, mit windigen Tagen, raschen Wetterwechseln und wenigen, aber spürbar kalten Frostphasen. Genau diese Bedingungen erfordern eine saubere Auslegung: die richtige Wärmepumpenart, passende Heizflächen und eine schlau eingestellte Regelung. Wir verbinden Bestandsgebäude-Realität mit moderner Effizienztechnik – vom Einfamilienhaus aus den 50ern bis zum Reihenhaus der 90er.
Was die Baujahre auszeichnet
Die Baualtersklassen prägen, welche Vorlauftemperaturen realistisch sind und wie viel Feintuning nötig ist, damit die Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
1950–1970: wenig Dämmung, hohe Vorlauftemperaturen
Häuser dieser Ära besitzen oft kleine Rippenheizkörper, einfach verglaste Altfenster (häufig inzwischen erneuert) und kaum Dämmung. Für behagliche Räume wurden Kessel meist mit 60–70 °C Vorlauf gefahren. Für die Wärmepumpe bedeutet das: Wir senken die notwendige Vorlauftemperatur durch größere Heizflächen (z. B. Tausch einzelner Heizkörper oder Gebläsekonvektoren), optimieren die Heizkurve und realisieren schnelle Effizienzgewinne durch kleine Dämmmaßnahmen wie Kellerdecke oder Rohrisolierung.
1970–1990: erste Dämmmaßnahmen, mittlere Vorlauftemperaturen
Mit den Energiekrisen kamen bessere Fenster, erste Fassadendämmungen und größere Heizkörper. Typische Vorläufe liegen bei 50–60 °C. In vielen Oldenburger Häusern dieser Jahre reicht ein moderates Heizkörper-Upgrade in Hauptzonen, um die Vorlauftemperatur weiter zu drücken. Hydraulischer Abgleich und eine saubere Regelstrategie sind hier besonders wirksam.
1990–2000: bessere Hülle, teils Fußbodenheizung
Diese Gebäude verfügen häufiger über gedämmte Bauteile und teilweise über Fußbodenheizung. Vorläufe von 35–50 °C sind realistisch. Damit sind sie nahezu ideal für monovalente Wärmepumpen mit sehr guter Jahresarbeitszahl (JAZ). Oft genügt eine Optimierung der Heizkurve und der Volumenströme, ohne größere Eingriffe an den Heizflächen.
Welche Wärmepumpe passt zum Oldenburger Haus?
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die pragmatische Lösung für viele Oldenburger Bestandsgebäude der 1970er bis 2000er. In der feuchten, milden Küstenluft moderner Geräte arbeiten sie auch bei 0–5 °C effizient und decken den größten Teil des Jahres ab. In Einfamilienhäusern mit Heizkörpern funktioniert die Kombination sehr gut, wenn wir die Vorlauftemperatur durch Heizkörperanpassung auf ein moderates Niveau bringen; mit vorhandener Fußbodenheizung ist sie ideal.
- Wichtige Erfolgsfaktoren: leiser Aufstellort, Entkopplung vom Gebäude, Kondensatableitung, sinnvolle Windabschirmung und eisfreie Aufstellung.
- Regelung: eine flache, gut eingemessene Heizkurve spart Strom; witterungsgeführt mit Raumaufschaltung je nach Nutzung.
- Optionen: monovalent (nur Wärmepumpe) oder bivalent (z. B. mit elektrischem Heizstab/Bestandskessel als Spitzenlast-Backup).
Sole-Wasser (Erdwärme)
Sole-Wasser-Wärmepumpen liefern sehr stabile Quelltemperaturen und damit hohe